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Projekte

Weimarer Theaterzettel

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt umfasst die Digitalisierung, wissenschaftliche Aufbereitung und Online-Präsentation der Theaterzettel des Weimarer Theaters als einer der bedeutendsten Bühnen Deutschlands.

Kein Theater im deutschen Sprachgebiet ist in einem so hohen Maße Symbolort der deutschen Kultur und zugleich Spiegel der wechselvollen deutschen Geschichte. Von Wielands und Schweitzers Alceste, der ersten überregional wahrgenommenen deutschen Oper, über die Ära der Weimarer Klassik, die weit über das deutsche Sprachgebiet hinaus ausstrahlte, und die von Liszt ausgelöste Initialzündung für die internationale Wagnerrezeption (u.a. Uraufführung des Lohengrin 1850) bis hin zur Instrumentalisierung des Theaters durch die Nationalsozialisten und den wechselnden Theateridealen der DDR – Weimar war und ist einer der Brennpunkte des Theaters in Deutschland.

Theaterzettel Weimar

 

Digitales Archiv

Das Digitale Archiv bietet Zugang zu digitalisiertem Archivgut des Landesarchivs Thüringen. Neben ausgewählten Akten, Urkunden und Zeitungen werden Bildquellen und audiovisuelle Materialien präsentiert. Die digitalisierten Bestände und Druckschriften der einzelnen Archive sind mithilfe einer Suchfunktion recherchierbar.

Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Landesarchiv Thüringen und der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek und bietet bereits mehr als 6.700 Akteneinheiten/Medien zum Anschauen und Downloaden. Der Bestand wird sukzessive erweitert.

Zum Digitalen Archiv

 

 

 

Digitales Archiv der Reformation (DigiRef)

Projekt zur Präsentation digitalisierter Quellen der Reformationszeit aus Mitteldeutschland. Es wurde von Historikern, Archivaren und Informatikern von Ende 2013 bis September 2015 bearbeitet.

Ziel des Projekts war es, ausgewählte Quellen aus den mitteldeutschen Kernlandschaften der Reformation für eine breite Öffentlichkeit im Internet zugänglich zu machen.
Die gemeinsame Präsentation im Internet ermöglicht es, Dokumente über die historisch und überlieferungsgeschichtlich gewachsenen Länder- und Archivsprengelgrenzen hinweg zusammenzuführen. Sie sind hochauflösend digitalisiert, von den Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeitern wissenschaftlich erschlossen und in einem virtuellen Lesesaal, dem Reformationsportal Mitteldeutschland, für die Fachwissenschaft und die interessierte Öffentlichkeit bereitgestellt.

Zum Reformationsportal Mitteldeutschland

 

  • Über das Projekt

    Das "Digitale Archiv der Reformation" wurde von Historikern, Archivaren und Informatikern von Ende 2013 bis September 2015 bearbeitet. Ziel des Projekts war es, ausgewählte Quellen aus den mitteldeutschen Kernlandschaften der Reformation für eine breite Öffentlichkeit im Internet zugänglich zu machen.

    Mit den zwei Modulen "Schaufenster" und "Visitationsprotokolle" richtet es sich sowohl an die Fachwissenschaft als auch an interessierte Laien, Bildungseinrichtungen, kirchliche Gruppen sowie an die Orts- und Heimatforschung.

    Inhalt und Präsentation

    Die gemeinsame Präsentation im Internet ermöglicht es, Dokumente über die historisch und überlieferungsgeschichtlich gewachsenen Länder- und Archivsprengelgrenzen hinweg zusammenzuführen. Sie sind hochauflösend digitalisiert, von den Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeitern wissenschaftlich erschlossen und in einem virtuellen Lesesaal, dem Reformationsportal Mitteldeutschland, für die Fachwissenschaft und die interessierte Öffentlichkeit bereitgestellt.

    Durch die Datenlieferung an das Archivportal-D und die Deutsche Digitale Bibliothek werden die Digitalisate in das digitale deutsche Kulturerbe eingebettet und weitere Auswertungsmöglichkeiten im größeren Kontext eröffnet.

    Gefördert wurde das Projekt durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sowie durch die beteiligten Bundesländer Hessen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

     

    Das "Digitale Archiv der Reformation" ist zu erreichen unter:

    www.reformationsportal.de

    "Reformation vor Ort. Zum Quellenwert von Visitationsprotokollen" - Tagung vom 26. bis 27. November 2014 in Jena

    Dem Quellenwert von Visitationsprotokollen widmete sich am 26. und 27. November 2014 eine Tagung in Jena, ausgerichtet vom Projekt „Digitales Archiv der Reformation – Schriftzeugnisse aus den Archiven Mitteldeutschlands“, an dem die Staatsarchive der Länder Hessen, Sachsen-Anhalt und Thüringen beteiligt sind, und dem Lehrstuhl für Kirchengeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

    Ein Ziel des Projekts „Digitales Archiv der Reformation“ ist es, die Protokolle der jeweils ersten protestantischen Visitationen im mitteldeutschen Raum über ein Internetportal (geplanter Start ist Ende 2015) virtuell zugänglich zu machen. Die Tagung führte in vier Sektionen eindrücklich deren Quellenwert und damit auch den Wert des Projekts für die Forschung vor Augen.

    Bericht zur Tagung:

    Reformation vor Ort. Zum Quellenwert von Visitationsprotokollen vom 26. bis 27. November 2014 in Jena (H-Soz-Kult)

Thüringen-legislativ & exekutiv

Das Portal bietet gedruckte Quellen zur Gesetzgebung, Regierung und Verwaltung des Landes Thüringen sowie seiner Rechts- und Funktionsvorgänger aus fünf Jahrhunderten und wird kontinuierlich erweitert um die Drucksachen des preußischen Thüringens sowie der thüringischen Kreise und Bezirke Erfurt, Gera und Suhl (SBZ/DDR).

Im Rahmen eines vom Freistaat Thüringen geförderten Kooperationsprojekts des Landesarchivs Thüringen und der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB) werden wichtige Gattungen der amtlichen Druckschriften - Parlamentaria, Amts-, Regierungs- und Verordnungsblätter sowie Staatshandbücher - seit dem Sommer 2009 mikroverfilmt, digitalisiert, wissenschaftlich aufbereitet und online gestellt. Mittlerweile konnten mehr als eine Millionen Seiten digitalisiert werden.

Thüringen - legislativ & exekutiv

 

 

DDR-Aufarbeitung

Das Landesarchiv Thüringen verwahrt eine reichhaltige Überlieferung für die Aufarbeitung der DDR-Geschichte und stellt diese für die Nutzung zur Verfügung. Die Zusammenstellung von Quellen, Forschungsthemen und Links wird sukzessive ausgebaut.

Einzelne Bestände und Findbücher sind im  Archivportal Thüringen und im Netzwerk SED-/FDGB-Archivgut nachgewiesen.

 

 

 

 

Fotosammlung A. J. Topf & Söhne

Im Rahmen des von Prof. Dr. Alf Lüdtke (Universität Erfurt) initiierten Projektes Industriefotographie – J. A. Topf & Söhne wurden in den letzten Jahren durch Studierende rund 2.700 Fotografien aus dem Weimarer Bestand erfasst, erschlossen und digitalisiert. Durch das Hauptstaatsarchiv wurden die Erschließungsinformationen 2017/18 überarbeitet und für die Präsentation vorbereitet. Der Öffentlichkeit wird damit ein wichtiges Beispiel der Industriefotografie in Thüringen zur Auswertung zur Verfügung gestellt. Im Internet werden nun zunächst 371 Fotos präsentiert, die sich durch einen entsprechenden Aufdruck eindeutig als Werksfotos nachweisen lassen, für deren Nutzung das Landesarchiv Thüringen in der Nachfolge des im Jahr 1996 in Konkurs gegangenen Betriebs steht. Derzeit wird geprüft, an welchen weiteren Fotos ein eindeutiges Nutzungsrecht des Archivs nachweisbar ist, um auch diese in das Portal einzustellen.

Fotosammlung A. J. Topf & Söhne

 

 

Thüringisches Elektronisches Magazin

Im Juni 2012 fiel mit der Besetzung der drei neu geschaffenen Projektstellen der offizielle Startschuss für das Projekt „Digitales Magazin des Freistaats Thüringen“ im Hauptstaatsarchiv Weimar. Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landesarchivs Thüringen, der Thüringer Staatskanzlei, des Thüringer Finanzministeriums, des Thüringer Ministeriums für Inneres und Kommunales, des Thüringer Landesrechenzentrums(TLRZ), des Lehrstuhls für Mediensicherheit an der Bauhaus-Universität Weimar und weiterer Einrichtungen verfolgt das Projektteam seitdem das Ziel, ein den archivischen und technischen Ansprüchen entsprechendes, langlebiges Digitales Magazin einzuführen.

Zur ThELMA-Projektwebsite

 

 

 

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