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Zuständigkeit und Organisation des Staatsarchivs Altenburg

Zuständigkeit

Herzogtum Sachsen-Altenburg und dessen Vorgängerterritorien (bis 1918/20). Land und Freistaat Thüringen: Landkreis Altenburg (bis 1952); gemeinsam mit Staatsarchiv Greiz: Stadt Gera und Landkreise Saale-Orla-Kreis, Saale-Holzland-Kreis, Altenburger Land und Greiz (seit 1990).

Diese Karten zeigen die Zuständigkeit des Landesarchivs Thüringen - Staatsarchiv Altenburg in verschiedenen Zeitabschnitten.

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Geschichte des Archivs

Das Staatsarchiv Altenburg entstand 1743 als Regierungsarchiv für die Haus- und Hofbehörden der Ernestiner in Altenburg sowie für die staatlichen Behörden des 1603 eingerichteten Fürstentums Sachsen-Altenburg. 

Die weitere Entwicklung des Archivs war eng an die Organisationsverhältnisse im Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg gebunden, dem das frühere Fürstentum zwischen 1672 und 1824 als Altenburger Landesteil angehört hatte. Die Unterlagen der für den Altenburger Landesteil zuständigen oberen Regierungsbehörden gingen in das Regierungsarchiv ein.

Die Bildung eines selbständigen Herzogtums Sachsen-Altenburg im Jahre 1826 führte zur Einrichtung des Herzoglichen Geheimen Archivs, das parallel zum Regierungsarchiv Bestand hatte.

Nach der Gründung des Landes Thüringen im Jahr 1920 wurden ab 1923 alle Behördenarchive des vormaligen Herzogtums und Freistaats Sachsen-Altenburg im neuen Thüringischen Staatsarchiv Altenburg zusammengefasst und bis 1936 im Altenburger Schloss konzentriert. Von 1926 bis 1951 unterstand die Einrichtung dem Direktor der Thüringischen Staatsarchive in Weimar, von 1951 bis zur Auflösung der Länder 1952 unter dem neuen Namen Landesarchiv Altenburg dem Landeshauptarchiv Weimar. Anschließend wurde das Archiv aus der thüringischen Landesarchivverwaltung herausgelöst und dem Landeshauptarchiv Dresden unterstellt. 1965 erfolgte eine erneute Zuordnung zum Staatsarchiv Weimar unter der Bezeichnung Historisches Staatsarchiv. Seit 1976 wurde es nur noch als Außenstelle geführt.

Zwischen 1994 und 2016 war das zuvor dem Staatsarchiv Weimar unterstellte Archiv unter dem alten Namen Thüringisches Staatsarchiv wieder verselbständigt. Aktuell bildet es als Staatsarchiv Altenburg eine von sechs Abteilungen des im Jahre 2016 errichteten Landesarchivs Thüringen.

Für die Zeit vor 1918/20 erstreckt sich die historische Zuständigkeit auf das Herzogtum Sachsen-Altenburg und dessen Vorgängerterritorien. Im 1920 gegründeten Land Thüringen war das Staatsarchiv Altenburg für staatliche Mittel- und Unterbehörden (einschließlich der Kreisverwaltungsbehörden) im Landkreis Altenburg zuständig. Nach der Auflösung des Landes 1952 war es im Rahmen der Archivorganisation der DDR nur noch historisches Archiv und verfügte über keinen eigenen Sprengel mehr.

Im neu gegründeten Freistaat Thüringen erhielt das Staatsarchiv Altenburg die Zuständigkeit für die mittleren und unteren Landesbehörden und für die nachgeordneten Behörden des Bundes mit Sitz im Landkreis Altenburger Land. Diese Zuständigkeit wurde mit der seit Januar 2018 geltenden neuen Zuständigkeitsverordnung des Landesarchivs Thüringen auf den Saale-Holzland-Kreis sowie auf einzelne in der Stadt Gera ansässige Landes- und Bundesbehörden erweitert und gilt rückwirkend für den gesamten Zeitabschnitt seit 1990. 

Organisation

Organigramm ist in Bearbeitung.

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