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Spinnen, weben, stricken und nähen – Die Thüringer Textilindustrie

Ausstellung vom 18. Juni bis 30. Dezember 2014

- BIS ZUM 11. September 2015 VERLÄNGERT -

Handwerk und Industrie haben in Thüringen eine lange Tradition. Die Zünfte der Schneider, Leinen- und Wollweber oder der Tuchmacher spielten hierbei eine herausragende Rolle. In diesem Bereich vollzog sich bereits im 18. Jahrhundert der Übergang zur Manufaktur. Auch das Fabrik- und Maschinenzeitalter wurde im Textilgewerbe eingeläutet. In Thüringen waren von der Spinnerei, der Weberei, Strickerei und Wirkerei bis zur Konfektionsindustrie alle Bereiche vertreten. Hierzu gehörten auch Teppiche, Hanfschläuche für die Feuerwehr und Treibriemen für Maschinen. Zu DDR-Zeiten zählte die Branche rund 215 000 Beschäftigte; zwei Drittel davon waren Frauen. Marktwirtschaft und Globalisierung bedeuteten das Aus für die Großbetriebe. Heute führen kleinere Unternehmen mit spezialisierten Segmenten die Tradition fort.

Eine Gemeinschaftsausstellung der Industrie- und Handelskammer Erfurt (IHK-Erfurt), des Thüringer Wirtschaftsarchivs e.V. (TWA e.V.) und des Thüringischen Hauptstaatsarchivs Weimar (ThHStAW) dokumentiert diese Geschichte.

Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 18. Juni 2014, um 16.00 Uhr im Archivgebäude Marstall.

 

Link zum Ausstellungsflyer [leer]


Der Forderung Leopold von Rankes nach einer kritischen Prüfung historischer Quellen verpflichtet, wurden im Anschluss an die Ausstellungseröffnung Ausschnitte aus Dokumentarfilmen der DDR gezeigt und besprochen:

"...wie es wirklich gewesen war..."

"Goldener Boden"
Geschichte des Handwerks in der Stadt Nordhausen. Feier zum fünfjährigen Bestehen der "Produktionsgenossenschaft 1. Mai 1953"
(Tonfilm S/W, 21 min, ca. 1960)

Besuch Juri Gagarins in Erfurt am 18. Oktober 1963
(Amateur-Schmalfilm S/W, ohne Ton, 3:34 min)

"Gesundheitserziehung im VEB Kabelwerk Kranichfeld"
(Tonfilm Farbe, 24 min, ca. 1970)

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