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Das Staatliche Bauhaus Weimar in den Akten


Ausstellung des Landesarchivs Thüringen – Hauptstaatsarchiv Weimar vom 21. März 2019 bis 27. März 2020

Im Landesarchiv Thüringen – Hauptstaatsarchiv Weimar wird die umfassendste schriftliche Überlieferung des von Walter Gropius begründeten Staatlichen Bauhauses Weimar zu dessen Tätigkeit als staatliche Kunstlehranstalt für die Zeit von 1919 bis 1926 aufbewahrt. Hinzu kommen Archivalien, die – entsprechend der Zuständigkeit – u. a. beim Großherzoglich-Sächsischen Hofmarschallamt, der Kultusabteilung des Freistaates Sachsen-Weimar-Eisenach bzw. Gebietes Weimar sowie den Ministerien des Landes Thüringen und den Landtagen entstanden sind.

Die Akten umfassen insbesondere den Schriftwechsel mit den vorgesetzten Landesbehörden, anderen Bildungseinrichtungen und Vereinen sowie Korrespondenz- und Geschäftspartnern, zum Lehrbetrieb (einschließlich der Meisterratsprotokolle) und den Werkstätten bis hin zum Produktivbetrieb, der geplanten Bauhaussiedlung und den Finanzen. Ferner betreffen die Unterlagen Personal- und Schülerangelegenheiten, bestimmten Aktivitäten in Bezug auf die Durchführung eigener Expositionen (z. B. Bauhausausstellung 1923), die Beteiligung an fremden Veranstaltungen und künstlerische bzw. publizistische Vorhaben. Die für die Forschung und andere Interessenten zum erheblichen Teil bereits digital einsehbarenund für Schwerpunkte auch ediert vorliegenden Dokumente sind so eine entscheidende und unverzichtbare Basis für die Erforschung der Geschichte des Bauhauses und das Selbstverständnis seiner Angehörigen.

Ausgehend von der Bedeutung dieser Archivalien bietet das Hauptstaatsarchiv im Dienstgebäude Marstallstraße 2 – zur Zeit des Bauhauses u. a. Sitz des Thüringischen Volksbildungsministeriums – mit seiner Kabinettausstellung vom 21. März 2019 bis 27. März 2020 die Möglichkeit, sich anhand ausgewählter Dokumente exemplarisch über Aspekte der Geschichte des Staatlichen Bauhauses Weimar zu informieren.

Die Ausstellung ist von Montag bis Mittwoch sowie am Freitag jeweils von 8.00 bis 16.00 Uhr und am Donnerstag von 8.00 bis 18.00 Uhr kostenfrei zu besichtigen.

 

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