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Voltaire-Brief von 1743 im Hauptstaatsarchiv Weimar entdeckt


erste Seite eines Briefes, gelbliches Papier mit Tinte von Hand beschrieben
Landesarchiv Thüringen – Hauptstaatsarchiv Weimar, Großherzogliches Hausarchiv A XVIII, Nr. 8b, Bl. 1r
Doppelseite des aufgeschlagenen Briefes, gelbliches Papier von Hand mit Tinte beschrieben
Landesarchiv Thüringen – Hauptstaatsarchiv Weimar, Großherzogliches Hausarchiv A XVIII, Nr. 8b, Bl. 1v-2r mit dem für Voltaire typischen Kürzel "V" am Ende des Briefes

Es kommt sicher nicht aller Tage vor, dass ein bislang unbekannter und nicht genau datierter Brief des französischen Philosophen und Dichters Voltaire – eigentlich François-Marie Arouet (1694-1778) – entdeckt wird. Der Historikerin Dr. Joëlle Weis, Mitarbeiterin des „Forschungsverbundes Marbach Weimar Wolfenbüttel“, ist das unlängst gelungen. Was bislang als Brief eines ungenannten Prinzen seit über 150 Jahren im Findbuch zum Nachlass der Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar und Eisenach (1739-1807) im Weimarer Archiv verzeichnet war, hat nun mit der Identifizierung des Absenders sowie der Datierung eine ganz neue Bedeutung erhalten.

Wie Joëlle Weis den Brief als Schreiben Voltaires erkannte, an welchen berühmten Herrscher er gerichtet und in welchem Zusammenhang er entstand, schildert sie in einem Blogbeitrag des Forschungsverbundes.

Dr. Katja Deinhardt

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