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Notfallplanung

Die Stadt Weimar beherbergt bedeutende Kultur- und Bildungseinrichtungen, die zum Teil in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurden und Kulturgüter von internationalem, nationalem und regionalem Wert verwahren. Dass diese besonderen Schutzes bedürfen, verdeutlichte nicht zuletzt der verheerende Brand der Herzoglichen Anna-Amalia-Bibliothek im Jahr 2004, bei dem zahlreiche einzigartige Dokumente unwiederbringbar vernichtet oder stark beschädigt wurden.

So wurde nach reiflicher Planung im Jahr 2007 der "Notfallverbund Weimar" gegründet, dem folgende Einrichtungen angehören: Klassik Stiftung Weimar, Landesarchiv Thüringen - Hauptstaatsarchiv Weimar, Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Thüringer Landesamt für Archäologie und Denkmalpflege, Stadt Weimar (Stadtarchiv Weimar, Stadtmuseum Weimar), Amt für Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Weimar, Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, Bauhaus-Universität Weimar.

Zu den zentralen Aufgaben des Notfallverbundes gehört u.a. die Erstellung und Koordinierung von Gefahrenabwehrplänen für die einzelnen Institutionen, die Ermittlung von sicheren Einlagerungsorten für den Notfall, die Rekrutierung von Helfern sowie die Durchführung von Schulungsmaßnahmen und Notfallübungen.

Im Rahmen dieses Projektes wurden Formulare und Muster aus dem Objektbezogenen Gefahrenabwehrplan für das Hauptstaatsarchiv Weimar, Dienstgebäude Beethovenplatz 3, aufgestellt. Damit soll eine Vereinheitlichung im Aufbau der Gefahrenabwehrpläne der Weimarer Kultureinrichtungen ermöglicht werden. Das Rahmengerüst können die jeweiligen Institutionen mit ihren spezifischen Daten ausfüllen. Die Formulare stehen zum Download bereit.

Formulare zur Notfallplanung des Hauptstaatsarchivs Weimar:

Formulare Notfallplanung (Zip-Datei)

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